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Psychologie in der Deutschen demokratischen Republik: Wissenschaft zwischen Ideologie und Pragmatismus
der XXII. internationale Kongress für Psychologie 1980 in Leipzig, seine Vorgeschichte und Nachwirkungen
Abstract
Nach dem Prinzip des so genannten Demokratischen Zentralismus unterwarf die SED auch die Wissenschaften in der DDR ihrem Führungsanspruch. Die Parteifunktionäre wären jedoch den Fachdisziplinen gegenüber weitgehend orientierungslos geblieben, hätten ihnen nicht Fachvertreter als Wissenschaftler zugearbeitet. Dadurch eröffneten sich den Fachvertretern erhebliche Einflußmöglichkeiten auf die Partei, die bis hinauf in die höchsten Führungsgremien wirkten. Die Autoren untersuchen das Verhältnis von Politik und Wissenschaft in der DDR anhand zahlreicher neu erschlossener Dokumente sowie eigener Interviews mit Zeitzeugen am Beispiel der Gesellschaft für Psychologie der DDR und dem von ihr 1980 in Leipzig veranstalteten wissenschaftlichen Großereignis, dem XXII. Internationalen Kongreß für Psychologie.
Details | Table of Contents
pp.13-60
https://doi.org/10.1007/978-3-531-93057-2_1pp.61-81
https://doi.org/10.1007/978-3-531-93057-2_2pp.83-108
https://doi.org/10.1007/978-3-531-93057-2_3Aufgaben, Probleme, Leistungen
pp.109-159
https://doi.org/10.1007/978-3-531-93057-2_4Kaderaufbau, Vorkongresse und Schulungen
pp.161-184
https://doi.org/10.1007/978-3-531-93057-2_5pp.213-230
https://doi.org/10.1007/978-3-531-93057-2_7Publication details
Publisher: Verlag für Sozialwissenschaften
Place: Wiesbaden
Year: 2011
Pages: 360
ISBN (hardback): 978-3-531-17967-4
ISBN (digital): 978-3-531-93057-2
Full citation:
Schönpflug Wolfgang, Lüer Gerd (2011) Psychologie in der Deutschen demokratischen Republik: Wissenschaft zwischen Ideologie und Pragmatismus: der XXII. internationale Kongress für Psychologie 1980 in Leipzig, seine Vorgeschichte und Nachwirkungen. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.