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Demokratischer Pluralismus versus despotische Herrschaft
pp. 33-62
Abstract
Die liberal-pluralistische Demokratietheorie des 20. Jahrhunderts setzt ideengeschichtlich die Tradition des klassischen Liberalismus fort. Charakteristisch für ihn ist nicht nur, dass politische Ordnungen auf das aufgeklärte Interesse des Einzelnen zurückgeführt werden, sondern auch, dass die Legitimität der staatlichen Herrschaft an der Wahrung der Individualfreiheiten und -rechte gemessen wird. Diese Betrachtungsweise wird häufig als "normativer Individualismus' bezeichnet (vgl. von der Pfordten 2004: 325). Vor dem gemeinsamen Erfahrungs- und Reflexionshintergrund der totalitären politischen Systeme des 20.
Publication details
Published in:
Lembcke Oliver W., Ritzi Claudia, Schaal Gary S. (2012) Zeitgenössische Demokratietheorie 1: normative Demokratietheorien. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Pages: 33-62
DOI: 10.1007/978-3-531-94161-5_2
Full citation:
Holthaus Leonie, Noetzel Thomas (2012) „Demokratischer Pluralismus versus despotische Herrschaft“, In: O. W. Lembcke, C. Ritzi & G. S. Schaal (Hrsg.), Zeitgenössische Demokratietheorie 1, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 33–62.