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Konstruktivistische Überzeugungen von Lehrpersonen
Was bedeuten sie für den Unterricht?
pp. 259-276
Abstract
Der Beitrag geht der Frage nach der Bedeutung von konstruktivistischen Überzeugungen von Lehrpersonen für ihr unterrichtliches Handeln und für das Lernen der Schülerinnen und Schüler nach. Hierzu werden Daten der IPN-Videostudie genutzt, die Auskunft über Überzeugungen der Lehrpersonen (Wissenschaftsverständnis; Lernen von Schülerinnen und Schülern: Fragebogen), ihre Unterrichtspraxis (aus Sicht der Lehrpersonen selbst: Fragebogen; aus Sicht von außenstehenden Beobachtern: Videoanalysen) und Informationen über Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern (Wissen: Wissenstest und Interesse: Fragebogen) liefern. In die Analysen (Regressionen; HLM) wurden 50 deutsche Physiklehr- personen mit 1249 Schülerinnen und Schülern einbezogen. Die Ergebnisse bestätigen nicht alle Annahmen, indem sie zwar auf einen Zusammenhang zwischen dem Verständnis von Wissenschaft und der Sichtweise auf das Lernen von Schülerinnen und Schülern hinweisen, jedoch keinen Beleg dafür liefern, dass ein konstruktivisti- sches Lernverständnis vermehrt zu lernunterstützenden Unterrichtsformen und positiveren Lerngewinnen auf Seiten der Schülerinnen und Schüler führt.
Publication details
Published in:
Meyer Meinert A. , Prenzel Manfred, Hellekamps Stephanie (2009) Perspektiven der Didaktik: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Pages: 259-276
DOI: 10.1007/978-3-531-91775-7_17
Full citation:
Seidel Tina, Schwindt Katharina, Rimmele Rolf, Prenzel Manfred (2009) „Konstruktivistische Überzeugungen von Lehrpersonen: Was bedeuten sie für den Unterricht?“, In: M. Meyer, M. Prenzel & S. Hellekamps (Hrsg.), Perspektiven der Didaktik, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 259–276.