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Spiel/en
pp. 27-41
Abstract
Das Schreiben über das Spiel impliziert eine seltsame Pointe: die Schwierigkeit, den Untersuchungsgegenstand zu objektivieren. Dies ist erstaunlich, denn Menschen spielen seit Anbeginn der Kulturgeschichte. Und: Jede Spielende weiß, wenn sie spielt. Dennoch gelingt es Elementen des Spiels stets aufs Neue, wissenschaftsrationalen Operationalisierungen in den Rücken zu fallen, vermutlich, weil Spielen selbst eine definierende Aktivität ist. Aus kulturwissenschaftlicher Perspektive verschiebt sich daher die Frage, was ein Spiel sei, zum Erkenntnisinteresse daran, was Menschen eigentlich tun, wenn sie spielen.
Publication details
Published in:
Feige Daniel Martin, Ostritsch Sebastian, Rautzenberg Markus (2018) Philosophie des Computerspiels: Theorie – Praxis – Ästhetik. Stuttgart, Metzler.
Pages: 27-41
DOI: 10.1007/978-3-476-04569-0_3
Full citation:
Adamowsky Natascha (2018) „Spiel/en“, In: D.M. Feige, S. Ostritsch & M. Rautzenberg (Hrsg.), Philosophie des Computerspiels, Stuttgart, Metzler, 27–41.