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Das Über-Leben der Dinge
Ansätze einer materialen Gedächtnistheorie in Postkonfliktgesellschaften
pp. 59-83
Abstract
Der Beitrag bietet eine Ergänzung der akteurszentrierten Perspektive auf das Erinnern in Postkonfliktgesellschaften an und zeigt, indem er die Objekte in den Blick nimmt, welche Dinge die Erinnerung an schlimme Vergangenheit am Leben erhalten. Die Analyse der materialen Spuren vergangener Konflikte befasst sich mit der Reibung, die infolge der In- und Exklusion der Objekte aus der öffentlichen Erinnerung entsteht. Durch die Integration der Akteur-Netzwerk-Theorie liefert er eine Erweiterung der gedächtnissoziologischen Perspektive auf die Analyse des Gedächtnisdilemmas von Postkonfliktgesellschaften.
Publication details
Published in:
Dimbath Oliver, Heinlein Michael (2014) Die Sozialität des Erinnerns: Beiträge zur Arbeit an einer Theorie des sozialen Gedächtnisses. Dordrecht, Springer.
Pages: 59-83
DOI: 10.1007/978-3-658-03470-2_4
Full citation:
Rauer Valentin (2014) „Das Über-Leben der Dinge: Ansätze einer materialen Gedächtnistheorie in Postkonfliktgesellschaften“, In: O. Dimbath & M. Heinlein (Hrsg.), Die Sozialität des Erinnerns, Dordrecht, Springer, 59–83.