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Frauenforschung und Soziologie
Zum Verhältnis von Disziplin und Geschlecht
pp. 215-228
Abstract
Frauenforschung hat Frauen und damit Geschlecht als soziale Kategorie in den Mittelpunkt theoretischer und empirischer Analysen gestellt. Damit war nicht nur der Anspruch verbunden, Frauen und ihre Situation, für die die Wissenschaftlergemeinde relativ blind war, zu erforschen. Die kritische Auseinandersetzung mit soziologischen Grundannahmen und Selbstverständnissen durch feministische Wissenschafterinnen führte nicht nur zu Veränderungen in der main-stream Soziologie sondern auch zur Weiterentwicklung der eigenen Positionen. Gleichzeitig ist damit der Anspruch verbunden, Forschung im Interesse und zur Verbesserung der Situation von Frauen zu machen. Die in den folgenden Beiträgen behandelten Themen werfen sozusagen Schlaglichter auf dieses dreifache Unternehmen.
Publication details
Published in:
Meleghy Tamás, Niedenzu Heinz-Jürgen, Preglau Max, Traxler Franz, Schmeikal Bettina (1997) Soziologie im Konzert der Wissenschaften: Zur Identität einer Disziplin. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Pages: 215-228
DOI: 10.1007/978-3-322-83248-1_19
Full citation:
Cyba Eva, Ranftl Edeltraud (1997) „Frauenforschung und Soziologie: Zum Verhältnis von Disziplin und Geschlecht“, In: T. Meleghy, H. Niedenzu, M. Preglau, F. Traxler & B. Schmeikal (Hrsg.), Soziologie im Konzert der Wissenschaften, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 215–228.