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Über die Weltanschauung eines Zeitalters, das Thomas-Theorem und die individuelle Konstruktion einer normalen Biographie
pp. 16-26
Abstract
Die gerade aufgestellte These, daß Theorien Produkte ihrer Zeit sind, gilt für Entwicklungspsychologie und Soziologie als den Leitdisziplinen der Jugendforschung in besonderem Maße. Das gesellschaftliche Wissen, das hinter ihnen steht, wird über vielfältige pädagogische Prozesse wirksam, verändert sich dadurch unmerklich und revidiert wiederum die Theorien einer Epoche. Insofern stehen Theorien für das, was Karl Mannheim die "Weltanschauung eines Zeitalters"1) genannt hat. Da mir dieser Gedanke sehr wichtig ist und er zu den Strukturprinzipien der gesamten Darstellung gehört, möchte ich ihn in einem kurzen Exkurs näher ausführen.
Publication details
Published in:
Abels Heinz (1993) Jugend vor der Moderne: soziologische und psychologische Theorien des 20. Jahrhunderts. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Pages: 16-26
DOI: 10.1007/978-3-322-93645-5_2
Full citation:
Abels Heinz (1993) Über die Weltanschauung eines Zeitalters, das Thomas-Theorem und die individuelle Konstruktion einer normalen Biographie, In: Jugend vor der Moderne, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 16–26.