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Über das Königsproblem der Erziehung und Einsiedlerkrebse in einer "ent-stalteten" Welt
pp. 147-163
Abstract
Was bei Wenke noch verhalten klang, wird in den Arbeiten eines anderen Pädagogen, der so etwas wie ein Modeautor der fünfziger und sechziger Jahre gewesen ist, überdeutlich, bei Hans Heinrich Muchow. In seinen Taschenbüchern, die hohe Auflagen erreichten, vermittelt er das Bild einer Jugend, die durch die Gesellschaft sittlich gefährdet wird, andererseits aber auch eine Gesellschaft in Frage stellt, die nicht mehr "gestaltungsträchtig" ist. Bei Muchows Orientierung an den kulturellen Reifungstheorien der zwanziger Jahre ist denn auch ein Grundton unüberhörbar: der eines besorgten Kulturpessimismus.
Publication details
Published in:
Abels Heinz (1993) Jugend vor der Moderne: soziologische und psychologische Theorien des 20. Jahrhunderts. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Pages: 147-163
DOI: 10.1007/978-3-322-93645-5_12
Full citation:
Abels Heinz (1993) Über das Königsproblem der Erziehung und Einsiedlerkrebse in einer "ent-stalteten" Welt, In: Jugend vor der Moderne, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 147–163.