Repository | Book | Chapter
Emotionspsychologie
pp. 43-54
Abstract
Stellen Sie sich vor, es gäbe eine Zeitschrift mit dem Titel Emotion. Was glauben Sie? Handelt es sich um eine Zeitschrift für Frauen oder Männer? Ertappt? Das Magazin "Emotion. Das andere Frauenmagazin" gibt es in der Tat, und es ist, wie der Titel verrät, ein Frauenmagazin. Es ist nur eines der vielen Alltagsbeispiele, das aufzeigt, wie fest miteinander verwoben die Konzepte Weiblichkeit und Emotionalität in unserer Gesellschaft erscheinen. Die Frage: "Unterscheiden sich Frauen von Männern im Erleben und im Ausdruck von Emotionen?", erscheint damit beantwortet. Frauen kennen sich mit Gefühlen aus, Männer glänzen auf anderen Gebieten, so die allgegenwärtige Auffassung. Ein Blick auf die empirische Forschung zum Thema Emotion und Geschlecht liefert ein komplexeres Bild. Er legt zweierlei nah, eine schier unübersehbare Fülle an Befunden, die Geschlechterunterschiede demonstrieren und gleichzeitig allerdings auch eine auffällige Inkonsistenz der Befundlage.
Publication details
Published in:
Steins Gisela (2010) Handbuch Psychologie und Geschlechterforschung. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Pages: 43-54
DOI: 10.1007/978-3-531-92180-8_3
Full citation:
Lozo Ljubica (2010) „Emotionspsychologie“, In: G. Steins (Hrsg.), Handbuch Psychologie und Geschlechterforschung, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 43–54.