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Gesellschaft, Norm und Recht in der prozessualen Logik der Moderne
pp. 11-42
Abstract
Das Verständnis von Norm und Recht ist in der Moderne in Not geraten. Für ein Denken, das sich einläßt auf das in der Neuzeit gewonnene Wissen vom Universum und der Daseinsform des Menschen im Universum, ist das Verfahren, mit dem man Norm und Recht eine Geschichte lang zu begründen gewußt hat, überständig geworden. Das Recht läßt sich länger weder der substantiellen Vernunft eines Kosmos noch der transzendentalen Vernunft des Subjekts andienen. Es ist bisher aber auch nicht einsichtig geworden, wie sonst die Normativität zu begründen ist.
Publication details
Published in:
Dux Günter, Welz Frank (2001) Moral und Recht im Diskurs der Moderne: Zur Legitimation gesellschaftlicher Ordnung. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Pages: 11-42
DOI: 10.1007/978-3-663-10841-2_2
Full citation:
Dux Günter (2001) „Gesellschaft, Norm und Recht in der prozessualen Logik der Moderne“, In: G. Dux & F. Welz (Hrsg.), Moral und Recht im Diskurs der Moderne, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 11–42.