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Gepriesen und beschimpft
Amerikanische Spielfilme im deutschen Fernsehen
pp. 65-85
Abstract
In der Debatte um die Entwicklung der Fernsehprogramme hat der amerikanische Spielfilm in den letzten rund zehn Jahren eine prominente Rolle gespielt: In der Fachöffentlichkeit wurde die immer stärkere Ausdehnung der Spielfilm-Programme in den öffentlich-rechtlichen Fernsehprogrammen kritisch verfolgt. Für die Programme der privaten Anbieter prognostizierte man — und diese Prognose hat sich mittlerweile bestätigt —, daß sie vor allem mit amerikanischen Spielfilmen und Serien gefüllt würden, da diese relativ preiswert zu haben seien und die Zuschauer anlocken würden. Die Kritiker dieser Entwicklung artikulierten die Gefahr einer immer stärkeren Amerikanisierung der Fernsehprogramme. Zahlreiche der alten Klischees über Amerika tauchten in dieser Debatte wieder auf (vgl. Schneider 1990, 15 f.). Amerikanische Spielfilme, das war für viele Kritiker jetzt ‚fast-food"-Fernsehen auf McDonald-Niveau.
Publication details
Published in:
Hess-Lüttich Ernest (1992) Medienkultur — Kulturkonflikt: Massenmedien in der interkulturellen und internationalen Kommunikation. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Pages: 65-85
DOI: 10.1007/978-3-322-83613-7_5
Full citation:
Schneider Irmela (1992) „Gepriesen und beschimpft: Amerikanische Spielfilme im deutschen Fernsehen“, In: E. Hess-Lüttich (Hrsg.), Medienkultur — Kulturkonflikt, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 65–85.