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Berufspädagogische Handlungskompetenz
neue Anforderungen an die Akteure?
pp. 223-238
Abstract
Berufspädagogisches Handeln erfolgt in unterschiedlichen Institutionen durch Akteure, deren Qualifikationen, Selbstverständnis und Handlungsräume verschiedenartig ausgeprägt sind: So leuchtet unmittelbar ein, dass der Leiter der Abteilung Personalentwicklung einer Großbank ebenso ‚berufspädagogisch handelt" wie ein Lehrwerkstatt-Ausbilder in einem Industrieunternehmen, eine Berufsschullehrerin, eine nebenberuflich ausbildende Fachkraft in einer Verwaltung oder ein Fortbildner in einer beruflichen Umschulungsmaßnahme — im Rahmen eines Sammelbandartikels muss hier jedoch eine Beschränkung erfolgen, will man wenigstens einigen der berufspädagogisch Handelnden gerecht werden. So stehen im Mittelpunkt hier die Akteure der beruflichen Erstausbildung. Da sich in Deutschland diese Ausbildungsform in der Regel im Dualen System der Berufsbildung vollzieht, werden Spezifika des Handelns und die notwendige berufspädagogische Handlungskompetenz von betrieblichen Ausbildern und Berufsschullehrern diskutiert.
Publication details
Published in:
Rauschenbach Thomas, Vogel Peter (2002) Erziehungswissenschaft: Professionalität und Kompetenz. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Pages: 223-238
DOI: 10.1007/978-3-663-08029-9_15
Full citation:
Busian Anne, Pätzold Günter (2002) „Berufspädagogische Handlungskompetenz: neue Anforderungen an die Akteure?“, In: T. Rauschenbach & P. Vogel (Hrsg.), Erziehungswissenschaft, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 223–238.