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Was soziale Gerechtigkeit meint
pp. 523-535
Abstract
Wer sich anschickt, über soziale Gerechtigkeit nachzudenken, sieht sich mit einem ebenso erkenntniskritischen wie praktischen Problem konfrontiert. Mit einem erkenntniskritischen deshalb, weil die Denkvorgaben für das Verständnis der sozialen Gerechtigkeit in der Zeitenwende am Beginn der Neuzeit umgestoßen worden sind, mit einem praktischen deshalb, weil nicht leicht zu sagen ist, wie sich eine soziale Gerechtigkeit in der kapitalistisch verfassten Marktgesellschaft realisieren lassen soll. Ich habe den Umbruch der Denkvorgaben am Beginn der Neuzeit als Umbruch einer Logik des Weltverstehens darzustellen gesucht (Dux 2000, S. 29 ff.).
Publication details
Published in:
Dux Günter (2018) Die Logik in der Geschichte des Geistes: Der Prozess der Säkularisierung. Dordrecht, Springer.
Pages: 523-535
DOI: 10.1007/978-3-658-17381-4_18
Full citation:
Dux Günter (2018) Was soziale Gerechtigkeit meint, In: Die Logik in der Geschichte des Geistes, Dordrecht, Springer, 523–535.