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221938

Subjekt und System

Plädoyer für eine historisch-genetische Theorie

Günter Dux

pp. 147-158

Abstract

Das Unbehagen ist allgemein: Die "große Theorie" trägt nicht ein, was an Erkenntnissen von ihr erwartet wird Das Unbehagen läßt sich präzisieren. Die Theorie erreicht ihren Gegenstand nicht. Auch der Grund ist einsichtig: Die Neuzeit hat einen Umbruch in der Logik des Weltverständnisses heraufgeführt, der klare Erkenntnisvorgaben und Erkenntnisanforderungen mit sich führt. Keine der Theorien en vogue hat es verstanden, sich dieser Logik zu vergewissern und ihre Theoriekonstruktion an ihr auszurichten. Die Absicht der folgenden Ausführungen ist es, die dazu notwendige Erkenntnisstrategie zu skizzieren. Sie führt zu einem Plädoyer für eine historischgenetische Theorie.

Publication details

Published in:

Meleghy Tamás, Niedenzu Heinz-Jürgen, Preglau Max, Traxler Franz, Schmeikal Bettina (1997) Soziologie im Konzert der Wissenschaften: Zur Identität einer Disziplin. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.

Pages: 147-158

DOI: 10.1007/978-3-322-83248-1_14

Full citation:

Dux Günter (1997) „Subjekt und System: Plädoyer für eine historisch-genetische Theorie“, In: T. Meleghy, H. Niedenzu, M. Preglau, F. Traxler & B. Schmeikal (Hrsg.), Soziologie im Konzert der Wissenschaften, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 147–158.