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Vorbetrachtungen zu Wissenschaftstheorie und Terminologie
pp. 7-148
Abstract
In der Frage nach der Bedeutung von Menschenbildern in der Sozialpädagogik wird unterstellt, dass es möglich ist, von der Sozialpädagogik als einer Einheit zu sprechen. Deshalb wird zunächst der These von der Identitätslosigkeit als Identität der Sozialpädagogik begegnet, die besonders von postmodernistisch argumentierenden Wissenschaftstheoretikern vertreten wird. Es wird argumentiert, dass eine disziplinär verfasste Wissenschaft der Sozialpädagogik davon ausgehen muss, dass es eindeutige Merkmale gibt, die eine sozialpädagogische Theorie von einer nicht-sozialpädagogischen Theorie unterscheiden. Folglich muss es möglich sein, konstitutive Grundzüge des sozialpädagogischen Denkens (d.h. die sozialpädagogische Denkform) zu bestimmen. Darauf aufbauend wird das wissenschaftstheoretische Konzept einer kategorialen Metatheorie entwickelt. Dieses stellt eine Option dar, die Identität des sozialpädagogischen Denkens unter postmodernen Bedingungen (Pluralität, Perspektivität) zu beschreiben. Anschließend werden die Begriffe ‚Anthropologie" und ‚Menschenbild" geklärt und voneinander abgegrenzt.
Publication details
Published in:
Ried Christoph (2017) Sozialpädagogik und Menschenbild: Bestimmung und Bestimmbarkeit der Sozialpädagogik als Denk- und Handlungsform. Dordrecht, Springer.
Pages: 7-148
DOI: 10.1007/978-3-658-14767-9_1
Full citation:
Ried Christoph (2017) Vorbetrachtungen zu Wissenschaftstheorie und Terminologie, In: Sozialpädagogik und Menschenbild, Dordrecht, Springer, 7–148.