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199575

Zu den Möglichkeiten der Fragebogenmethoden in der Familiendiagnostik

M. Cierpka

pp. 106-113

Abstract

Familiendynamische Überlegungen haben inzwischen in der Diskussion um Ätiopathogenese und Verlauf psychosomatischer Krankheiten einen festen Platz eingenommen. Damit wurde dem klinischen Eindruck Rechnung getragen, daß die familiäre Situation des psychosomatisch Kranken einen nicht unwesentlichen Einfluß auf Ausbruch und Verlauf der Krankheit nimmt. In den Familienerstgesprächen versuchen sich die Therapeuten ein genaues Bild von jenen Prozessen zu verschaffen, die die Symptomatik beim identifizierten Patienten zum Ausbruch brachte und noch aufrechterhält. Die Erfassung von prozessualen Wirkgrößen, die später zum Ziel therapeutischer Veränderung werden, ist das entscheidende familiendiagnostische Ziel.

Publication details

Published in:

Lamprecht Friedhelm (1987) Spezialisierung und Integration in Psychosomatik und Psychotherapie: deutsches Kollegium für psychosomatische Medizin, 6.–8. märz 1986. Dordrecht, Springer.

Pages: 106-113

DOI: 10.1007/978-3-642-71593-8_15

Full citation:

Cierpka M. (1987) „Zu den Möglichkeiten der Fragebogenmethoden in der Familiendiagnostik“, In: F. Lamprecht (Hrsg.), Spezialisierung und Integration in Psychosomatik und Psychotherapie, Dordrecht, Springer, 106–113.