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223897

Uses-and-Gratification-Approach und Nutzenansatz

Kai-Uwe Hugger

pp. 173-178

Abstract

Beim Uses-and Gratification-Approach/Nutzenansatz handelt es sich weniger um eine in sich geschlossene Theorie, als vielmehr um eine Forschungsstrategie, die freilich zentrale theoretische Bezugspunkte aufweist. Der Ansatz ist vor allem Mitte der 1970er Jahre als Gegenmodell zur klassischen Medienwirkungsforschung entwickelt worden. Während letztere fragt "Was machen die Medien mit den Menschen?", fragt der Uses-and Gratification-Approach/Nutzenansatz "Was machen die Menschen mit den Medien?" Damit wird die am behavioristischen Denken orientierte Annahme eines medienzentriert und linear verlaufenden Prozesses von Massenkommunikation kritisiert und stattdessen gefordert, das zielorientierte und intentionale Handeln des aktiven Rezipienten zentral in den Blick zu nehmen, um Medienwirkung adäquat abzubilden.

Publication details

Published in:

Sander Uwe, von Gross Friederike, Hugger Kai-Uwe (2008) Handbuch Medienpädagogik. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.

Pages: 173-178

DOI: 10.1007/978-3-531-91158-8_22

Full citation:

Hugger Kai-Uwe (2008) „Uses-and-Gratification-Approach und Nutzenansatz“, In: U. Sander, F. Von Gross & K. Hugger (Hrsg.), Handbuch Medienpädagogik, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 173–178.