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Stufen der Normalentwicklung vs. Reduktion der Entwicklungsmöglichkeiten
pp. 115-130
Abstract
Die Jugendpsychologie der zwanziger Jahre zeichnete sich durch eine Geschlossenheit der kulturellen Annahmen und durch ein praktisches Interesse aus. Dieses Interesse richtete sich auf eine normale Entwicklung eines Jugendlichen. Das schlug sich in zwei Perspektiven nieder, von denen die eine auf eine Pädagogik zielte, die eine Normalentwicklung fördern sollte, während die andere auf eine Gesellschaft blickte, in der diese Normalentwicklung gefährdet wurde. Für diese doppelte Perspektive stehen zwei Beiträge, die auf den ersten Blick gegensätzliche Ziele verfolgten, der Beitrag von Oswald Kroh und der Beitrag von Paul F. Lazarsfeld.
Publication details
Published in:
Abels Heinz (1993) Jugend vor der Moderne: soziologische und psychologische Theorien des 20. Jahrhunderts. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Pages: 115-130
DOI: 10.1007/978-3-322-93645-5_10
Full citation:
Abels Heinz (1993) Stufen der Normalentwicklung vs. Reduktion der Entwicklungsmöglichkeiten, In: Jugend vor der Moderne, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 115–130.