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Netzwerkanalyse in den Geschichtswissenschaften
Historische Netzwerkanalyse als Methode für die Erforschung von historischen Prozessen
pp. 337-350
Abstract
Die Potenziale der Netzwerkanalyse für die Geschichtswissenschaft sind ebenso bekannt wie deren Grenzen und Gefahren durch Fehlinterpretationen. Die Anwendung der historischen Netzwerkanalyse ist bisher vielfach gefordert, doch kaum umgesetzt worden. Eine direkte Übertragung aller Netzwerktheorien und Netzwerkmethoden in die Geschichtswissenschaft erscheint kaum erstrebenswert, da ein behutsamer Umgang mit der Datenerhebung und -deutung bei häufig bruchstückhaften Quellengrundlagen dies verbietet. Historiker und Historikerinnen können sich vielmehr Teile der sozialwissenschaftlichen Netzwerktheorie und -methode, die ihnen für ihr jeweiliges Forschungsprojekt geeignet erscheinen, zu Nutze machen.
Publication details
Published in:
Schtzeichel Rainer, Jordan Stefan (2015) Prozesse: Formen, Dynamiken, Erklärungen. Dordrecht, Springer.
Pages: 337-350
DOI: 10.1007/978-3-531-93458-7_15
Full citation:
Düring Marten, von Keyserlingk Linda (2015) „Netzwerkanalyse in den Geschichtswissenschaften: Historische Netzwerkanalyse als Methode für die Erforschung von historischen Prozessen“, In: R. Schtzeichel & S. Jordan (Hrsg.), Prozesse, Dordrecht, Springer, 337–350.