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216553

Handlungstheoretische Aspekte der Fernsehsemiose (am Beispiel von Kinofilmen)

Andrzej Gwóźdź

pp. 391-409

Abstract

Ich gehe davon aus, daß man heutzutage von einer komplexen, verschiedene audiovisuelle Subpraktiken umfassenden Bezeichnungs- und Handlungspraxis "Audiovision" sprechen kann. Siegfried Zielinski sieht darin die Erfüllung eines vierten Dispositivs in der Geschichte der Medien, das sich als Resultat mannigfaltiger Umwälzungen in der Erzeugung von Bewegungsillusionen mit Hilfe von Bildermaschinen, im Kino selbst und im (Programm-)Fernsehen als "komplexer Baukasten von Geräten, Speichern und Programmen zur Reproduktion, Simulation und Verschmelzung von Seh- und Hörbarem" etabliert hat (Zielinski 1989, 14). Bezeichnend für diese Praxis ist (nach Hollmann 1990) die sinkende Relevanz des Kinos als Ort des medialen Handelns und die immer mehr zunehmende Rolle der Elektronisierung von Produktion und Rezeption audiovisueller Texte.

Publication details

Published in:

Hess-Lüttich Ernest (1992) Medienkultur — Kulturkonflikt: Massenmedien in der interkulturellen und internationalen Kommunikation. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.

Pages: 391-409

DOI: 10.1007/978-3-322-83613-7_18

Full citation:

Gwóźdź Andrzej (1992) „Handlungstheoretische Aspekte der Fernsehsemiose (am Beispiel von Kinofilmen)“, In: E. Hess-Lüttich (Hrsg.), Medienkultur — Kulturkonflikt, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 391–409.