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Karl Poppers Kritik an Karl Marx und dem Marxismus
pp. 1-18
Abstract
Obwohl Popper positive Seiten an Marx würdigt (humanitäres Engagement, Anti-Psychologismus) zählt er ihn zusammen mit Plato und Hegel zu den Feinden einer offenen, demokratischen Gesellschaft. Er begründet dies mit vielen Argumenten: Verkennung der Aufgabe der Sozialwissenschaft, Ignoranz gegenüber dem "Ödipus-Effekt" des sozialen Handelns, holistisches, kollektives "Ganzheits"-Denken im Gegensatz zum methodologischen Individualismus, Verwechslung von historischer Prophezeiung mit wissenschaftlicher Prognose, Fixierung auf den Bezugsrahmen von Hegels teleologischer Geschichtsmetaphysik, Übertreibung des Einflusses ökonomischer Faktoren auf die Gesellschaftsentwicklung usw.
Publication details
Published in:
Franco Giuseppe (2018) Handbuch Karl Popper. Dordrecht, Springer.
Pages: 1-18
DOI: 10.1007/978-3-658-16242-9_28-2
Full citation:
Salamun Kurt (2018) „Karl Poppers Kritik an Karl Marx und dem Marxismus“, In: G. Franco (Hrsg.), Handbuch Karl Popper, Dordrecht, Springer, 1–18.