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Handeln und Unterlassen im psychoanalytischen Prozess
pp. 101-111
Abstract
Psychotherapie in all ihren Facetten und Anwendungsarten, einzeln und in Gruppen, ist ein hochkomplexer Prozess zwischenmenschlicher Begegnungen im Hier und Jetzt einer therapeutischen Situation und im Rahmen eines bestimmten, oft von Schule zu Schule differierenden Settings, mit einem therapeutischen Ziel. In solchen Begegnungen zwischen Therapeuten und Patienten interferieren meist unbewusste, kaum erinnerliche Beziehungserfahrungen, die der Lebensgeschichte eines Menschen entstammen, mit dem aktuellen Kontakt in der therapeutischen Situation, so dass ein mehrdimensional differenzierter, energetischer Raum entsteht, in dem sowohl durch Handeln als auch Unterlassen Entwicklungsprozesse aktiviert werden, bzw. im negativen Fall zum Stillstand kommen können.
Publication details
Published in:
Kick Hermes Andreas, Taupitz Jochen (2003) Handeln und Unterlassen: Ethik und Recht in den Grenzbereichen von Medizin und Psychologie. Dordrecht, Springer.
Pages: 101-111
DOI: 10.1007/978-3-642-55497-1_9
Full citation:
Thome Astrid, Schmidts Rolf (2003) „Handeln und Unterlassen im psychoanalytischen Prozess“, In: H. Kick & J. Taupitz (Hrsg.), Handeln und Unterlassen, Dordrecht, Springer, 101–111.