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220805

Die multikulturelle Stadt

von der Selbstverständlichkeit im städtischen Alltag

Claudia NikodemErika SchulzeErol YildizWolf-Dietrich Bukow

Abstract

Durch Migrationsprozesse, aber auch im Rahmen zunehmender funktionaler Ausdifferenzierung und der Pluralisierung von Lebensstilen haben sich gerade die Großstädte zu multikulturellen Formationen - nicht nur in ethischer Hinsicht - entwickelt. Auch ist der öffentliche Diskurs in Politik und Wissenschaft häufig von einem Lamento über den Zerfall der Städte, der Rede von dem "Scheitern der multikulturellen Gesellschaft" sowie der Hervorhebung ethnisch-kultureller Differenzen als einem zentralen gesellschaftlichen Problem geprägt. Diesem Ansatz setzen die Autoren einen erweiterten Multikulturalismusbegriff entgegen, der sich auf die städtische Vielfalt im weitesten Sinne bezieht. Zugleich wird hier vertreten, dass es trotz Konflikten und Risiken, trotz Ausgrenzung und Rassismus sehr wohl ein funktionierendes lebenspraktisches Miteinander, eine Selbstverständlichkeit im städtischen Alltagsleben, gibt, dass gerade die urbane Bevölkerung Kompetenzen entwickelt hat, trotz spezifischer "privater" Differenzen "öffentlich" miteinander umgehen zu können.

Details | Table of Contents

Publication details

Publisher: Verlag für Sozialwissenschaften

Place: Wiesbaden

Year: 2001

Pages: 476

Series: Interkulturelle Studien

Series volume: 6

DOI: 10.1007/978-3-663-09741-9

ISBN (hardback): 978-3-8100-2646-0

ISBN (digital): 978-3-663-09741-9

Full citation:

Nikodem Claudia, Schulze Erika, Yildiz Erol, Bukow Wolf-Dietrich (2001) Die multikulturelle Stadt: von der Selbstverständlichkeit im städtischen Alltag. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.